Verfasst von: Phil | 5. April 2010

Foto, Mister?


persönliche Schätze

Während einer Reise tauschen meistens zwei Gegenstände ihren Wert: Am Anfang einer Reise ist besonders, das persönliche Geld wichtig. Verliert man es aus irgendeinem Grund, kann die Reise schon früh vorbei sein. Gegen Ende einer Reise jedoch, ist Geld nicht mehr so wichtig. Es ist eh kurz vor leer und ein anderer Gegenstand hat mittlerweile an Wert unheimlich zugelegt: Die Fotos der Reise. Verliert man diese unbezahlbare Erinnerungsstücke kann das ganz schön weh tun. Das musste auch Niki erfahren, als die Fluglinie damals seinen Rucksack für einen Monat verschlampt hatte, mit Fotos von einigen Monaten des reisens. Wir möchten in diesem Artikel mal Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit Fotos auf einer Reise umgehen kann. Ausserdem würden wir auch gerne die Frage diskutieren, ob man überhaupt Fotos machen sollte oder nicht.

Ich habe vielleicht eine Hand voll Leute auf meinen Reisen kennengelernt, die komplett ohne Kamera unterwegs waren. Ihre Argumentation war dabei immer, dass ihre Erinnerungen in ihren Köpfen sind und dass sie die Welt einfach nicht durch eine Linse sehen wollen. Manchen war es auch einfach zu viel Arbeit und Stress ;) Ich habe oft darüber nachgedacht und es ist sicherlich etwas wahres dran. Wenn man sich das andere Extrem anschaut und japanische Reisegruppen beobachtet, die aus dem Bus springen, Fotos von einer Sehenswürdigkeit machen und sofort weiterfahren, dann merkt man schnell, dass es das auch nicht sein kann. Trotzdem ist die Frage für mich dann klar beantwortet, wenn ich mir die Bilder meiner bisherigen Reisen anschaue und Gänsehaut bekomme, weil die Erinnerungen wiederkommen. Besonders, bei Fotos von Personen, die man unterwegs getroffen hat ist dieser Effekt besonders groß. Es gibt auf jeden Fall Situationen, in denen es einfach nicht angebracht ist zu fotografieren und man sollte auch darauf achten, dass man tatsächlich nicht alles durch die Linse beobachtet, sondern sich auch dafür Zeit nehmen eine Sache mit eigenen Augen zu betrachten.

Bilder zu unvergesslichen Geschichten

Das Thema, was für eine Kamera man mit auf seine Reisen nehmen soll, will ich hier nicht detaillierter diskutieren. Ich persönlich nutze eine einfache, kleine Digitalkamera. Die Bilder reichen völlig aus, um super Eindrücke einzufangen und mit Programmen wie Picasa, kann man Bilder nachher noch super bearbeiten. Darüber hinaus ist das Ding ziemlich robust (Man kann es hier sehen). Wenn das Fotografieren aber ein Hobby ist, dann ist es durchaus nachzuvollziehen, dass manche Reisende große, professionelle Kameras mit sich führen. Natürlich ist es mehr zu schleppen, aber dafür tragen andere eben ihre Klettersachen mit sich herum :)

Wie nun mit den gemachten Fotos umgehen? Ich persönlich habe meine Fotos über die ganze Welt verteilt. Jedesmal, wenn ich meine Fotos von meiner Kamera aus Speicherplatzgründen löschen muss, speicher ich sie zunächst auf meiner externen Festplatte. Zusätzlich versuche ich aber, immer wenn ich mit einer Person länger reise oder bei ihr wohne meine Bilder bei ihr zu speichern. Sei es auf dem Laptop oder dass ich ihr eine CD/DVD mitgebe. Somit habe ich an vielen Orten nun Zwischenspeicherungen von meinen Bildern, die völlig unabhängig davon sind, ob mir eventuell alles geklaut wird. Wenn man ab und zu mal einen Deutschen treffen sollte, so kann man ihm auch eine CD/DVD mit Bilder mitgeben, um schneller in Deutschland wieder an sie dran zu kommen.

So sehen Erinnerungen aus

Mal von dieser Möglichkeit abgesehen gibt es noch andere Möglichkeiten, die sich mit dem Internet ergeben. Auf Seiten wie Facebook, Flickr, Rapidshare etc. ist es Möglich Bilder und Verzeichnisse im Internet zu speichern. Der Vorteil liegt auf der Hand. Man kann sie von überall einsehen und auch wieder runterladen. Der Nachteil ist nur, dass man bei vielen Fotos eventuell auch ein bisschen mehr Zeit investieren muss, da das hochladen bei schlechten Internetverbindungen meist ein wenig langwierig ist.

Ich würde also nicht mehr Speicherkarten mitnehmen, solange man die oben beschriebenen Möglichkeiten unterwegs nutzen kann. Leute, die Filme für ihre Kamera brauchen, haben es da schon schwerer. Eine 2 GB Speicherkarte reicht mir völligst aus. Erfahrungsgemäß gibt es davon aber auch ziemlich wenige ;) Als letztes kann man vielleicht noch sagen, dass Bilder generell auch dazu dienen koennen anderen Leuten von der Resie zu erzaehlen und sie zu inspirieren aehnliches zu tun – so wie wir es auch versuchen :)

Wie sieht es bei euch aus? Wie geht ihr damit um?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: